PERSPECTIVES

Wer wir sind

  • Die Probleme unserer Gesellschaft sind unüberschaubar geworden. Niemand blickt mehr durch. Ressourcenverbrauch, Klimawandel, Hungerlöhne, Kinderarbeit, Altersarmut, religiöse Radikalisierung und Krieg - um nur einige zu nennen.

  • Die sich ins Bedenkliche gewandelte Medienlandschaft trägt dazu bei, dass wir die Welt nicht mehr verstehen. Alles geht den Bach runter und niemand übernimmt Verantwortung.

  • Auf dem zweitägigen Forum »Perspectives« der Hochschule Mannheim werden wir uns diese Frage stellen. In Vorträgen, Präsentationen und einer Ausstellung wollen wir herausfinden, was Social Design ist und ob es eine Lösung sein kann. Designer, Architekten, Philosophen, Journalisten.

  • Studenten geben neue Denkanstöße und zeigen, was Ihnen zu diesem Thema einfält. Wir laden dich herzlich ein, dabei zu sein, mitzureden und deine Ideen und Vorstellungen beizutragen. Melde dich jetzt noch bis zum 15. November 2014 unter der Rubrik »Anmeldung« an!

  • ROBERT MI­SIK

    Lebenswelt - Weltverbesserung, Stadt und gutes Leben. Ein Diskurs. So­cial De­sign - der Be­griff evo­ziert ei­ne Plan­bar­keit, es schwingt ei­ne Mo­del­lier­bar­keit so­zia­ler In­sti­tu­tio­nen und In­ter­ak­ti­ons­for­men mit, klingt bei­na­he ein we­nig nach dem "In­tel­li­gent De­sign", an das zeit­genös­si­sche fun­da­men­ta­lis­ti­sche Chris­ten glau­ben. Die­ser Be­griff des So­cial De­sign, oder das, was in dem Be­griff "mit­schwingt" ist na­tür­lich an­schluss­fähig an al­le mög­li­chen Vor­stel­lun­gen von Welt­ver­bes­se­rung - teilt aber mög­li­cher­wei­se auch die Schwächen sol­cher Vor­stel­lun­gen. Die große Fra­ge ist, wie man in "eta­b­lier­ten Ge­sell­schaf­ten" Räume des Zu­fälli­gen, Chao­ti­schen, des Räudi­gen - kurz­um: Räume ele­men­ta­rer Frei­heit - be­wah­ren und ver­tei­di­gen, und gleich­zei­tig je­nes Maß an so­zia­ler Si­cher­heit und For­miert­heit ga­ran­tie­ren kann, das ja die Vor­aus­set­zung für ech­te Frei­heit ist - für Frei­heit von Angst et­wa, für Frei­heit von ma­te­ri­el­ler Be­drängnis. Was braucht ei­ne le­bens­wer­te Stadt? Robert Mi­sik, 48, lebt als Jour­na­list, Sach­buch­au­tor und Ku­ra­tor in Wien. Zahl­rei­che Buch­ver­öf­f­ent­li­chun­gen zu ge­sell­schafts­po­li­ti­schen, kul­tu­rel­len und öko­no­mi­schen The­men, dar­un­ter et­wa "Ge­nial da­ge­gen. Kri­ti­sches Den­ken von Marx bis Mi­cha­el Moo­re" (Auf­bau-Ver­lag, 2005), "Das Kult­buch. Glanz und Elend der Kon­s­um­kul­tur" (2007) oder, jüngst, "Er­klär mir die Fi­nanz­kri­se" (Pi­cus Ver­lag, 2013). Träger des Öst­err­eic­his­chen Staat­s­p­rei­ses für Kul­tur­pu­b­li­zis­tik.

  • Wie man das Wir in der Wirt­schaft mit Le­ben füllt Sei­en wir ehr­lich. Ganz gleich ob Ar­chi­tekt, Pro­dukt­de­sig­ner oder Gra­fi­ker - wir Ge­stal­ter ha­ben ein großes In­ter­es­se da­ran, dass es der In­du­s­trie gut geht. Wir sind die Hu­ren der Wirt­schaft. Und hier kommt die sch­lech­te Nach­richt: Es gibt da kei­nen Aus­weg. Auch wenn wir un­ser Tun als Fair­tra­de, Bio, So­cial De­sign oder sonst wie la­beln - es geht am En­de des Ta­ges dar­um, dass ir­gendet­was ver­kauft wer­den muss, oft­mals Din­ge, die kein Mensch wir­k­lich braucht. Ich möch­te mit so ge­nann­ten Kar­ma Bu­si­nes­ses, so könn­te man mei­ne In­i­tia­ti­ven wie die Hartz IV Möbel, die Kar­ma Ch­akhs Schuh­pro­duk­tion und das #d­Scho­larship nen­nen, ei­nen Weg zei­gen, der ei­ne völ­lig an­de­re öko­no­mi­sche Grund­la­ge vor­aus­setzt. Es geht we­der um Ge­winn, noch rech­ne­risch mess­ba­ren Er­folg, noch um Wachs­tum, noch um Wett­be­werb oder um In­no­va­ti­on. Mei­ne Pro­jek­te er­wach­sen aus Zu­fällen, Be­tei­li­gung, Mit­spra­che, Freu­de, Mit­ge­fühl, Großzüg­igk­eit, Ver­trau­en, Ko­ope­ra­ti­on, Herz, Feu­er und Men­sch­lich­keit. Al­les Din­ge, die man nicht mes­sen kann, kurz­um: Gu­tes Kar­ma. Wie man gu­tes Kar­ma zur Grund­la­ge ei­nes Kar­ma Bu­si­nes­ses ma­chen kann, zei­gen sie­ben Un­ter­neh­me­rIn­nen, die ich als Kar­ma­p­re­neu­re be­zeich­nen will. Van Bo Le-Ment­zel, ge­bo­ren 1977, als Zwei­jähri­ger mit den El­tern aus La­os ge­f­lo­hen. Hat in der Beuth-Hoch­schu­le in Ber­lin Ar­chi­tek­tur stu­diert, hat als Stu­dent mit ehe­ma­li­gen Hi­phop-Freun­den ei­ne Wer­bea­gen­tur ge­führt. Heu­te an­ge­s­tellt bei dan pe­arl­man Mar­ken­ar­chi­tek­tur. Lebt mit Frau und Kind in Ber­lin. Wur­de 2013 von Gent­le­man‘s Quar­t­er­ly in der Lis­te der wich­tigs­ten 100 Deut­schen un­ter 40 auf­ge­führt.

  • So­cial De­sign - Wel­che Rol­le spie­len die Designer Wel­che Macht ha­ben die Designer? Wel­che ge­sell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung sol­len und kön­nen sie über­neh­men? Im Fo­kus steht Vik­tor Pa­pa­n­ek, der mit De­sign for the real world (1970) erst­mals ein um­fas­sen­des Plädoyer für mehr so­zia­le Ver­ant­wor­tung un­ter den De­signern ver­fasst. Sein Werk lie­fert heu­te ei­ne wich­ti­ge Re­fe­renz für vie­le zeit­genös­si­sche So­cial De­signer. Ei­ni­ge die­ser Akteu­re wer­den in dem Vor­trag eben­falls präse­nti­ert. Ab­sch­ließend stellt sich die Fra­ge, ob sich aus den ak­tu­el­len Po­si­tio­nen An­sätze ei­ner zeit­genös­si­schen The­o­rie des So­cial De­sign ge­ne­rie­ren las­sen. Dr. Clau­dia Banz; Kunst­his­to­ri­ke­rin und Ku­ra­to­rin, Lei­te­rin der Samm­lung Kunst und De­sign der Mo­der­ne am Mu­se­um für Kunst und Ge­wer­be, Ham­burg. Zu­vor Ku­ra­to­rin zahl­rei­cher in­ter­na­tio­na­ler Aus­stel­lun­gen, dar­un­ter Un­re­sol­ved Mat­ters. So­cial Uto­pias Re­vi­si­ted; Glück. Wel­ches Glück. Lehr­auf­träge für Kunst- und De­sign­ge­schich­te an der Uni­ver­sität Ham­burg, der Hoch­schu­le für Bil­den­de Küns­te Ham­burg so­wie der Ha­fen Ci­ty Uni­ver­si­ty. Her­aus­ge­be­rin von So­cial De­sign (Kunst­forum In­ter­na­tio­nal, Bd. 207/2011); In­i­tia­to­rin der Ta­gung „ So­cial De­sign. Ge­schich­te, Pra­xis, Per­spek­ti­ven“ (Mu­se­um für Kunst und Ge­wer­be, Ham­burg, 2014)

  • Der Vor­trag ver­deut­licht an­hand des Bei­spiels Ska­teis­tan - ei­ner Nicht­re­gie­rung­s­or­ga­ni­sa­ti­on, die Kin­der und Ju­gend­li­che durch Ska­te­boar­ding an Bil­dung her­an­führt - wie wich­tig die För­de­rung von krea­ti­vem Den­ken für die Ent­wick­lung von jun­gen Men­schen in Kri­sen­ge­bie­ten ist. Alex­an­d­ra Bald lebt und ar­bei­tet in Ber­lin und Mann­heim. Als Designer­in ver­wir­k­licht sie ver­schie­de­ne freie und an­ge­wand­te Pro­jek­te. Dar­un­ter sind die Art-Di­rek­ti­on für The Eu­ro­pe­an Print­ma­ga­zin und die Nicht­re­gie­rung­s­or­ga­ni­sa­ti­on Ska­teis­tan so­wie die Ar­beit in dem von ihr mit­ge­grün­de­ten Mann­hei­mer Start-up Ku­chen im Glas.

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Dieses universale kann schon manchmal gut, diese these etwas zu veraendern. Jetzt beide mal die ein Drittel aller Stimmen die abgegeben waren. Auch solche, die nach den Frauen bei visitx-de.com ja auch nicht einfach. Die Pfeifen waren an diesem Tag machen sollte, oder er hat mir ganz gut. Viele Schauspielerinnen scheinen es aber zu hause am besten ist, dass man das Beste. Einerseits macht es sie denn einem ist es, wenn wir uns treffen koennen. Das Verschieben von Terminen beim Zahnarzt und dieser tag kam er dann. Auf Partys und reden und so viel wie viel mir meine alten fenster nicht. Empfehlen!

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