Ler­nen ist Teil ei­nes kul­tu­rel­len Pro­zes­ses der Wei­ter­ga­be von In­for­ma­tio­nen. Für den da­bei zu ver­mit­teln­den Wis­sens­stand ist nicht nur der In­halt re­le­vant, son­dern auch die Art der Ver­mitt­lung. Hier­zu wer­den zwei zen­tra­le Aspek­te un­ter­sucht. Zum ei­nen die Um­for­mung von Da­ten­ban­ken in sinn­struk­tu­rier­te Ge­dächtni­ssi­mu­la­ti­onen und zum an­de­ren die Zu­sam­men­füh­rung von Lern- und Hand­lungs­the­o­rie. Bei­des ver­weist dar­auf, dass ne­ben die Ver­mitt­lung von le­xi­ka­li­schem Wis­sen min­des­tens gleich­be­deu­tend die Ge­win­nung von Pro­b­lem­lö­sungs­kom­pe­tenz tre­ten muss.

Prof. Dr. Uwe Hoch­muth stu­dier­te Volks­wirt­schafts­leh­re, So­zio­lo­gie und Phi­lo­so­phie. Da­ran sch­los­sen sich Täti­gke­iten als wis­sen­schaft­li­cher Ge­schäftsfü­hrer ei­nes Son­der­for­schungs­be­reichs der DFG (Frank­furt/Mann­heim), als Ge­schaäfts­führ­er des In­sti­tuts für An­ge­wand­te Wirt­schafts­for­schung (Tü­bin­gen), als Kämme­rer der Stadt Karls­ru­he und als Pro­fes­sor für Kul­turö­ko­no­mie der HfG Karls­ru­he an.